Der KlappKlappBock ist leicht zu tragen, denn er wiegt nur 34 kg. Der Materialeinsatz berägt ca. 25 €.

Aus drei Meter Höhe hat der Jäger einen weiten Überblick. Aber vor allem einen natürlichen Kugelfang auf dem Erdboden.
Leider hat es in den letzten Jahren bei der Maisjagd viele Unfalle gegeben.
Wildschäden im Mais sind teuer.
Personenschäden durch Jagdunfälle sind unbezahlbar!
Maisjagdmit dem Dammlers Klapp-Klapp-Bock
In vielen Gegenden sind die Anbauflächen für Mais mehr und vor allen Dingen größer geworden. Die Sauen bleiben am Tage im Mais. Sie richten große Wildschäden an, die der Jagdpächter ersetzen muss.
Der Ansitz an den Schadflächen im Mais bringt selten Jagderfolg. Da ist es schon besser, wenn man die Wechsel aus dem Mais kennt und sich dort morgens sehr früh ansetzt. Selbst wenn die Sauen nicht austreten, so kann der Jäger doch eventuell hören, dass sie ihr Unwesen im Mais treiben und über Tag im Feld bleiben (wollen).
Drückjagd
Jetzt kommt doch noch die Chance auf einen Schuss, wenn wir den Mais durchdrücken. Leider sind die Gegebenheiten nicht immer ideal.
1. Es sollten viele und gute Hunde einsatzbereit sein. Die müssen gegen den Wind in den Mais gelassen werden, um die Sauen schnell zu finden, zu sprengen und aus der Deckung zu treiben. Wenn die Sauen längere Zeit im Mais hin- und her rennen, dann steht überall die Witterung. Die Hunde finden das Wild nicht mehr.
2. Treiber sollten die Hunde beim Stellen unterstützen. Der Schwarzpulvergeruch von einer Schreckschusswaffe oder von einem Sylvesterknaller bringt auch die stärkste Bache auf die Läufe.
3. Ideal ist, wenn die Schützen ca. 100 m vom Rand des Maisfeldes entfernt stehen, dann erkennen die Sauen die weit abgestellten Jäger nicht, wenn sie vor dem Ausbrechen noch sichern. Die Jäger dürfen nur nach außen, in keinem Fall in das Treiben, schießen. Dabei muss auch noch ein Kugelfang vorhanden sein. Jedoch können diese letzten Forderungen nur selten erfüllt werden. Oft ist der Schussstreifen schmal und im Hintergrund stehen noch Wohnhäuser.
Viele Jagden an Maisfeldern lehren uns: Der Wildschaden im Maisfeld ist teuer, der Personenschaden durch einen Jagdunfall ist unbezahlbar.
Drückjagdböcke, wie wir sie bei den Bewegungsjagden im Wald schon lange kennen, könnten die Lösung der Probleme sein, wenn sie nicht zu klobig, zu schwer zu transportieren und leichter aufzubewahren wäreren. Außerdem haben viele eine enge Einstiegsluke von nur 70×70cm. Die Pfosten stehen senkrecht 85 cm nebeneinander und müssen mit Ankerpfählen stabilisiert werden. Der Dammler Klapp-Klapp-Bock ist 3 m hoch,die Pfosten sind nach unten 125 cm weit gespreizt. Der Bock kann von einer Person zum Stand getragen und aufgestellt werden und ist ganz zusammengeklappt beim Aufbewahren ein Paket von weniger als 30 cm Höhe.
Wenn die Jäger auf 3 m hohen Böcken sitzen, sehen und schießen sie weiter, dann kann der Abstand zwischen ihnen größer sein, als wenn sie auf dem Erdboden stehen. Auch der Abstellkreis hat einen kleineren Umfang, weil der Klapp-Klapp-Bock in der ersten Maisreihe steht, so dass weniger Schützen notwendig sind. Eine Feldseite kann mit Wildscheuchen bestückt werden. Das ist auch zu empfehlen, wenn dort aus Sicherheitsgründen nicht geschossen werden kann. Wir verwenden dazu schwarze Plastiksäcke auf die weiße Plastiktüten geklebt wurden, die ein Gesicht vortäuschen. Ein Holzstock im Sack dient als Kleiderbügel. Das alles steht 20 m von der Feldkante entfernt auf einem 2,5 m hohen Haselnussstock. Im Notfall tut es auch ein Auto, dessen Radio auf laut gestellt ist.
Bei der Maisdrückjagd wird der Ansitz-Bock direkt an den Rand des Feldes in den Mais gestellt. So können die Sauen, wenn sie am Feldrand sichern, den ansitzenden Jäger nicht sehen. Der Jäger schaut von oben herab und kann im Sitzen schießen, weil die Pfosten 3m lang sind. Das ist viel bequemer als zu stehen. Wer doch lieber im Stehen schießt, der kann auf dem Fußboden von 45×65 cm stehen. Er lehnt sich mit dem Gesäß an und steht sehr sicher, weil die Pfosten 125 cm weit gespreizt auf dem Erdboden stehen.
Der Schussstreifen muss nicht sehr breit sein. Ein Brachstreifen kann sogar mit hohem Kraut verwachsen sein. Wenn längere Zeit nach Drückjagdbeginn sich noch Sauen im Maisdickicht befinden, so sollten die Hunde angeleint, mit Wasser versorgt und ein Stunde Pause ruhig gehalten werden. Danach finden die Hunde die Sauen leichter und diese verlassen beim zweiten Drücken den Mais schneller. Die Sauen wechseln in den Maisreihen entlang, aber sie treten meist seitlich am Ende des Feldes aus.
Der größte Vorteil bei dem Klapp-Klapp-Bock ist aber, dass der Schuss aus 3 m Höhe auf den Erdboden einen natürlichen Kugelfang hat. Ein Tipp: In die Ecke des Maisfeldes stellen wir den Klapp-Klapp-Bock mit Blickrichtung zum Maisfeld, auf ihm sitzt der Jagdleiter. Die erlegten Sauen können leicht an Dammlers Klapp-Klapp-Bock aufgehängt werden. Dazu wird er auf die Erde gelegt und die Sauen mit den Hinterläufen (Sehnen) am Fleischhaken aufgehängt und dann hochgestellt. Erst jetzt werden sie aus Gründen der Wildbrethygiene ausgeweidet, so geht es bei Waidwundschüssen sauberer zu.
Transport vom Klapp-Klapp-Bock
Der drei Meter hohe Klapp-Klapp-Bock wiegt 34 kg und kann von einer Person bequem zum Stand getragen werden. Im Revier wird er an die Anhängerkuppelung gebunden. Bei weiten Strecken über die Landstraße kann er zusammen geklappt auf dem Autodach transportiert werden.
Abpassen
Eine effektive Möglichkeit an die Sauen zu kommen, die leider nur wenig genutzt wird, ist das Abpassen während der Mais gemäht wird. Der Acker wird an einer Seite abgestellt und auf der gegenüberliegenden Seite Streifen für Streifen gemäht. Hier sind Absprachen mit dem Landwirt und Mähfahrer unbedingt notwendig. Auf der Jägerseite wird als erstes ein Schussfeld frei gemäht. Wenn der Mähfahrer die Sauen erblickt, dann muss er Lichtsignale geben. Die Klapp-Klapp-Böcke bieten auch in diesem Falle guten Überblick und die beste Sicherheit. Ja, sie können von Maisacker zu Maisacker immer wieder schnell aufgestellt werden. Ein Jäger kann seinen Bock zum Ansitz tragen.
Leider kommt es vor, dass Tiere durch den Mäher verletzt werden. Der Grund ist häufig, dass die anstehenden Jäger gesehen wurden und deshalb das Wild nicht auswechselt. Das wird beim Ansitz auf dem Klapp-Klapp-Bock weniger geschehen.
Die Bauanleitung für Dammlers Klapp-Klapp-Bock finden Sie auf der DVD siehe Klapp-Klapp-Bock